Webauftritt von Alois Bill Giger, MD; Bischofszell

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14.7.17

Kaum habe ich die Grabenstrasse als Raserstrecke für verhinderte oder unentdeckte Formel-1-Piloten oder GP-Fahrer bezeichnet, ist es auch schon zu einem Unfall gekommen, vermutlich infolge untersetzter Geschwindigkeit....Ein Töffahrer ist nach der Rechtskurve bei der "Morgensonne" gestürzt und hat  sich dabei verletzt. Glücklicherweise war die Gegenfahrbahn zu diesem Zeitpunkt, morgens um 10.30 Uhr, frei und auf dem Trottoir war keine Mutter mit ihrem Kinderwagen unterwegs. Glück gehabt - für einmal. Fortsetzung folgt.



13.7.17

Wissen Sie die beste Lösung für die gröberen Probleme, welche Bischofszell in den nächsten Monaten und Jahren zu lösen hat? Ich ziele auf die Haldenstrasse und den Bürgerhof ab.

Für die Haldenstrasse soll ein 2. geologisches Gutachten erstellt werden. Dieses Vorhaben kostet uns zusätzliche Franken. Die Begründung für diesen Schritt: der Gutachter, der den ersten Auftrag bekommen hatte, sei befangen. Wie ich vernommen habe, soll er viele Jahre für den Kanton gearbeitet haben. Der Kanton wiederum möchte mit der ganzen Sache nichts zu tun haben, weil je nach Ursache für den Hangrutsch hohe Kosten auf ihn zukämen. Die Befürworter einer Zweitmeinung gehen davon aus, dass der Erstbeurteiler seinem langen Arbeitgeber eher keine Steine in den Weg legen möchte. Eine Überlegung, die man nicht einfach so bachab, sprich thurab schicken kann.
Meine bescheidene Meinung: das Provisorium wird so lange dauern, bis sich die Mehrheit daran gewöhnt hat.



In Sachen Bürgerhof prallen die konträren Meinungen hart aufeinander. Die Einen sprechen von einer Verschacherung zu einem Schleuderpreis; die Anderen fürchten sich vor den hohen Kosten, welche in den nächsten Jahren auf die Gemeinde zukämen (Verbesserung der Infrastruktur in allen Bereichen). Eine dritte Gruppe weist auf eine religiöse Überzeugung der Käufer hin und fürchtet um das Seelenleben der Insassen. Andere wiederum wissen nicht so recht, wem sie Glauben schenken sollen. Für einmal tue ich mich mit einer eigenen Meinung äusserst schwer. Denn, keine Partei hat 100% recht und keine 100% unrecht. Ich denke, dass die Bischofszeller mit dem Stimmzettel über das weitere Vorgehen zu entscheiden haben. Und das kann dauern.

Die Rosenwoche ist vorbei. Alle sind des Lobes voll. Die Meinung, die man da und dort zu hören bekommt, dass in frühren Jahren mehr Besucher nach Bischofszell geströmt seien, ist wohl nicht ganz von der Hand zu weisen. Da sich die Organisatoren, was Zahlen betrifft, bedeckt halten, können nur Vermutungen angestellt werden. Einerlei: es war eine grosse Schau, auch wenn sich nicht wenige untröstlich wegen der fehlenden Abend-Unterhaltungsangebote am ersten Wochenende zeigten.



12.7.17

Anmerkung:

Durch eine Fehlmanipulation meinerseits wurde die Rubrik "Familie" gelöscht. Sämtliche Fotos und Texte sind unrettbar von der Bildfläche verschwunden. Ich habe die Site neu aufgebaut mit den wichtigsten Daten zu meinen Kindern und Grosskindern versehen. Ich werde mit der Zeit neue Texte und Bilder einfügen.

11.7.17  

In eigener Sache

Dass meine Site nicht nur von Menschen, die mir wohlgesinnt sind, gelesen wird, ist mir natürlich klar.... Vor allem für Letztere ist mein Gesinnungswandel vielleicht interessant: ich trage mich mit dem Gedanken, den casus Giger einer bekannten Ostschschweizer Kanzlei anzuvertrauen. Warum diese Wende? Weil mich Familienmitglieder, Freunde, Bekannte, ehemalige Patienten und Mitglieder aus dem Rotaryclub, bei welchem ich Mitglied war, ermutigt haben, die Art und Weise meiner Kaltstellung, die alles andere als human inszeniert wurde, im Nachhinein mit allen rechtlichen Mitteln zu bekämpfen. Bisher habe ich mich gegen all diese gut gemeinten Vorschhläge zur Wehr gesetzt. Langsam aber sicher bin auch ich zur Überzeugung gelangt, dass die Geschäftsleitung meine Schwäche, Konflikten aus dem Weg zu gehen, rigoros zu ihren Gunsten ausgenutzt hat. Meine bisherige Taktik war falsch. Eine Korrektur drängt sich auf.

26.6.17.

Bisher war der Wettergott der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche gut gesinnt. Gemäss den wie immer nicht so sicheren Prognosen dürften indes die heissesten Tage der Vergangenheit angehören. Hoffen wir, dass es nicht gar so kalt und nass wird, wie die Auguren voraussagen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Den fleissigen Organisatoren und den vielen Besuchern wäre es zu gönnen, wenn sich Petrus von der barmherzigen Seite zeigen würde.


Den Defekt der Gartenbahn habe ich zunächst falsch interpretiert: nicht die Steuerung ist defekt; es sind die beiden.Transformatoren (24 Volt, 10 Ampere), die sich aus irgend einem Grund miteinander verabschiedet haben. Vielleicht sind auch nur die Sicherungen an den Geräten durchgebrannt - warum auch immer. Bisher habe ich keine entsprechenden Tests vornehmen können, weil man Lamellensicherugen (24V, 10A) nicht im Laden um die Ecke findet. Und der Schweizer Hersteller (illudec) hat sich auf meine Anfrage bisher nicht gemeldet. Obwohl ich über das eine oder andere starke Labornetzgerät verfüge, werde ich wohl zuwarten müssen, bis ich das Transformatorenproblem gelöst habe.

24.6.17, 16.00 Uhr
Gartenbahn

Auch das noch: ausgerechnet jetzt fällt die Steuerung der Gartenbahn aus.... Während des ganzen Jahres spazieren und schlendern nie so viele Leute am Sandbänkli 1 vorbei wie während der Rosenwoche. Einige von ihnen, Grosse und Kleine, werfen im Vorbeigehen einen Blick über den Gartenzaun, um nachzuschauen, ob der eine oder andere Zug fährt. Schade. Nichts zu machen. Ich habe bei meinem Lieferanten angefragt, ob ich vielleicht ein Ersatzgerät für die nächste Woche haben könnte. Die Antwort steht noch aus. Wenn kein Ersatzgerät vorhanden ist, dann ruht der Bahnverkehr über kürzere oder längere Zeit. Meine Schaltzentrale ist schon älteren Datums und hat bisher immer funktioniert. Vermutlich liegt ein Defekt in der Elekttronik vor, den ich selber nicht beheben kann. Hoffen und warten.



24.6.17
Und wie geht es weiter mit dem Bürgerhof? Eine ganz schwierige Aufgabe, die auf die Behörde wartet. Verkaufen? Nicht verkaufen? Was für eine Lösung käme sonst noch in Frage? Emotionale Überlegungen und sachliche Argumente prallen hart aufeinander. Und wenn dann noch religiös-konfessionelle Bedenken, die wohl nicht ganz  ernst zu nehmen sind, ins Spiel gebracht werden, gleicht das Vorhaben einer Herkules-Aufgabe. Ich bin froh, dass die Entscheidung nicht bei mir liegt. Ich wüsste im Moment überhaupt nicht, was zu tun wäre. Kommt Zeit, kommt Rat. Leider nicht immer. Hätte ich die Idee, würde ich sie lautstark verkünden. Eines steht fest: es wird ein hartes Ringen und nach einer allfälligen Entscheidung werden nicht nur Sieger zu bejubeln sein.



22.6.17, 23.30 Uhr

Grabenstrasse: Rennstrecke

Sie wohnen nicht an der Grabenstrasse? Für einmal kein Nachteil. Sind Sie als Motorisierter bei eingehaltener Geschwindigkeit schon von einem Töff oder Auto auf diesem kurzen Strassenabschnitt überholt worden? Ganz offensichtlich gelten an dieser stark befahrenen Strasse die Geschwindigkeitsbeschränkungen für einzelne Motorrad- und Autofahrer nicht. Bei schönem Wetter können Sie, sofern Sie in Hörweite der Strasse sind, Tempofahrten hören und ggf. sehen, dass Ihnen fast der Atem stockt. Meines Wissens wurden auf dieser kurzen Strecke zwischen dem Rest. Rosengarten  und dem Rest. Morgensonne noch nie Geschwindigkeitskontrollen vorgenommen. Wozu auch? Es hat ja bisher keinen Toten gegeben. Dies dürfte gemäss meiner bescheidenen Einschätzung nur eine Frage der Zeit sein. Ich selber habe schon erlebt, dass ein Autofahrer, von der Stadt her kommend, die Verkehrsinsel, welche die Einfahrt zum Sandbänkliareal regelt, auf der linken Seite passiert hat, weil das vor ihm fahrende Auto zu langsam war....Nichts passiert.
Ich verzichte auf einen Kommentar.Ich lade die zuständige Instanz ein, die Problematik vielleicht bei Gelegenheit anzugehen. Zum Wohle der Korrekten....



19. Juni 17, morgens

Das Dixiekonzert vom 9.6.17 im Zitronengässli war ein voller Erfolg. Um die 100 Leute, gross und klein, haben sich an der Musik erfreut. Das Wetter hat überraschenderweise auch mitgespielt. Bis 22.45 Uhr jedenfalls. Ein Dankeschön an alle Besucherinnen und Zuhörer. Ich selber habe mich während des Konzertes am Buffet nützlich gemacht. In der Zwischenzeit bin ich nämlich als Mitglied ins Vicolo-Ensemble aufgenommen worden. Dabei handelt es sich um eine lockere Gemeinschaft von ca. 20 Männern im Alter zwischen etwa 30 und gut 70 Jahren, welche sich regelmässig einmal in der Woche im Vicolo am Zitronengässchen treffen und bei einem Glas Wein - manchmals gibt es auch ein zweites - über Gott und die Welt diskutieren. Die jüngeren Mitglieder messen sich jeweils vorher im Fussballspiel. Der Club macht auch an der Rosenwoche mit: wir servieren am 2. Wochenende von Freitag bis Sonntag Speis und Trank. Alle Mitglieder haben irgend einen Job gefasst. Ich werde wieder am Buffet tätig sein, da ich mich für den Service nicht so gut eigne.Selbsterkenntnis.

17.6.17, 09.00 Uhr

Gerne benutze ich die Gelegenheit, mich bei allen Menschen, welche mich in den letzten Monaten mit Sympathiekundgebungen überhäuft haben, von Herzen zu bedanken. Mehr als einmal musste ich ob der der vielen lieben Worte eine heimliche Träne unterdrücken. Da waren Briefe, E-Mails, Telefonate und Besuche dabei, die mich überwältigt haben. Nicht zu sprechen von den Blumensträussen, die mir übergeben oder zugestellt wurden. Und wie immer kamen die Geschenke eher von Menschen, von denen ich es nicht unbedingt erwartet hatte, von einfachen und senkrechten Leuten, welche das Herz am rechten Fleck tragen. Ein herzliches Vergelt's Gott.



Leider bin ich kein Meister in Sachen Facebook. Das kann sich ja noch ändern, da ich nun viel Zeit für nichts und alles habe. Ein ganz dickes Lob und ein aufrichtiges Dankeschön an die user dieses social mediums, welche mich mit positiven Gedanken und Erinnerungen beschenkt haben. Und wenn ich jetzt jemand vergessen habe, ist dies nicht aus Absicht, sondern aus mangelhafter Kenntnis im Umgang mit Facebook als Beispiel entstanden. Im Übrigen rate ich jenen Menschen, die ab und zu an meinem Haus vorbeifahren, vielleicht einen Moment anzuhalten, um nachzuschauen, ob sich da jemand im Garten oder an der Gartenbanhn zu schaffen macht. Das kleine offene Gartentor soll andeuten, dass Gäste, auch wenn ich sie nicht kenne, jederzeit willkommen sind.

Die ersten medizinischen Fragen sind eingetroffen. Ich werde diese nach Möglichkeit innerhalb von 48 Stunden nach bestem Wissen und Gewissen beantworten, im Bewusstsein, dass auch ich nicht auf jede fachliche Frage eine zielführende Antwort bereit habe.

16.6.17, 19.05 Uhr

Sie haben es bemerkt: wenn Sie meine veraltete Site "www.gigermed.ch" anklicken, werden Sie - nach einigen kleinen Schwierigkeiten mit der Swisscom - automatisch auf meine neue Homepage "www.gigerdoc.com" umgeleitet. Wie ich schon des öfteren geschrieben habe, ist mit der alten Software nichts mehr zu machen. Und die neueren, die ich ausprobiert hatte, konnten meine Wünsche nicht erfüllen. Nun bin ich bei einem ganz neuen Programm gelandet, welches meines Ansprüchen genügt; mehr noch: es verfügt über so viele Möglichkeiten, dass ich leicht überfordert bin - zumindest am Anfang. Kommt Zeit, kommt Rat.

Gerne nehme ich Vorschläge entgegen. Vielleicht wollen Sie etwas Neues aus der Medizin wissen oder Sie sind vielleicht unsicher, ob Sie diese oder jene Behandlung wählen sollen: melden Sie sich unter "abg@bluewin.ch" oder rufen Sie mich an: 071 420 9666 oder über mein Handy (nicht immer in Betrieb): 079  414 5025. Gerne bin ich bereit, Ihnen weiter zu helfen; gratis und franko, wenn Sie bis zu meinem "Abschied" unter meinen Fittichen waren. Nur Mut.

Vielleicht kommen Sie ab und zu beim Sandbänkli vorbei und erinnern sich gerne an die alten Zeit und die "Praxis im Sandbänkli". Vielleicht haben Sie einen Blick auf den schönen, von meiner Frau mit viel Liebe und Fleiss gepflegten Garten geworfen. Vielleicht haben Sie enttäuscht festgestellt, dass die Gartenbahn wieder nicht in Betrieb war. Und dies, obwohl ich bekanntlich nicht mehr als Arzt arbeite. Ich habe keine gute Erklärung für den "Betriebsausfall". In den letzten Tagen habe ich viele Verbesserungen an Schienen, Weichen und Stromversorgung vorgenommen. Im Moment funktioniert (fast) alles. Schauen Sie einfach wieder einmal vorbei!


Seilbahn auf den Tafelberg in Kapstadt

11.6.17

Die Sonntagspresse berichtet über einen medizin-wissenschaftlichen Artikel, der in der online-Ausgabe des renommierten "British Medcial Journal" erschienen ist. Die Forscher räumen mit dem unbewiesenen Mythos, ein Glas Wein pro Tag sei gut für Körper und Seele, auf. Die Wissenschafter haben über Jahre mehr als 500 Menschen getestet und dabei den täglichen Alkoholkonsum genau aufgezeichnet. Zum Abschluss der Studie haben sie die Probanden einem kognitiven Test unterzogen und ein MRI des Gehirns anfertigen lassen. Fazit: je grösser der Alkoholkonsum war, desto schlechter waren die kognitiven Leistungen und desto verkleinerter stellte sich der Hippocampus, eine für die kognitiven Fähigkeiten wichtige Stelle im Gehirn, dar. Fazit: Alkohol ist zumindest für das Gehirn nicht gut. Was für Konsequenzen der Alkoholkonsum für andere Organe oder Funktionen mit sich bringt, wurde in der Studie nicht untersucht. So kann diese Arbeit die oft gehörte Behauptung, ein Glas Wein pro Tag sei gut für das Herz, nicht widerlegen. Allerdings gibt es meiner Ansicht nach keine wissenschaftliche Arbeit, welche dieser Fragestellung nachgegangen ist. Würde auch keinen Sinn machen; denn, sofort entstünden Diskussionen, welche sich um die Frage drehen, welchen Wein man als Testreferenz den Studienteilnehmern verabreicht hatte. Da gerieten sich die Franzosen, die Italiener, die Spanier usw. in die Haare. Lassen wir das...

Ketzerische Frage: was ist mir lieber, ein Glas Wein pro Tag (vielleicht auch zwei) für den Genuss und vielleicht auch das Herz und dafür mit den kognitiven Leistungen etwas abzubauen? Das muss jeder für sich entscheiden. Bei schweren Alkoholikern indes darf man sich getrost die Frage stellen: verbluten (an "Krampfadern" in der Speiseröhre) oder verblöden. Trifft für Sie und mich nicht zu....




Mitternacht: 30./31. Mai 17

Von den nahen Glockentürmen schlägt es Mitternacht. Seit einer halben Stunde entlädt sich über Bischofszell ein heftiges Gewitter, welches viele brave Bürger nicht schlafen lässt. Der segensreiche Regen, über den sich Mensch und Tier und Pflanzen freuen, bringt etwas Abkühlung in die heissen Tage und schwülen Nächte. Zeit für ein paar Gedanken von einem Menschen, dessen Schlaf im Verlaufe der vielen Jahre durch die häufigen Nachteinsätze völlig aus dem Ruder gelaufen ist, ohne grössere Schäden - bisher - zu hinterlassen. Ein Segen des Himmels, wenn man am Morgen trotz kurzer Schlafphasen fit und leistungsfähig sein darf.

Unser Sohn David Aeneas,von Freunden und Bekannten Dave genannt und gerufen, berichtet auf Facebook (www.facebook.com; David Aeneas Giger) in eindrücklichen und berührenden Worten über Begegnungen, die er auf einem Töff-Foto-Trip in Indonesien, auf der Suche nach neuen Motiven für seine Kunst, erleben durfte. Mich hat die kleine, aber bewegende Geschichte sehr, sehr berührt. Es tut einem Vater, der nicht zuletzt wegen seines intensiven und anspruchsvollen Berufes, nur wenig Zeit in die Erziehung seiner Kinder investiert hat, gut, von seinem Sohn zu hören, dass es im Leben weiss Gott wichtigere Dinge gibt als den materiellen Wohlstand, als die gierige Jagd nach Geld und Macht und Ruhm. David: ich bin stolz auf Dich und fast ein bisschen beschämt, dass ich mich immer wieder dabei ertappe, das Materielle leicht überzubewerten. Für mich war es immer wichtig, Euch drei Werte zu vermitteln: 1. nie einen Ärmeren auszulachen; 2. dem Schwächeren zu helfen; 3. mit dem Anderen zu teilen, auch wenn man selber wenig hat. Ganz offensichtlich sind meine Worte auf fruchtbaren Boden gefallen.

Mittlerweile hat sich das Gewitter verzogen und es fällt nur noch leichter Regen. Aus der Ferne ist von Zeit zu Zeit noch ein Donnergrollen zu hören. Fast scheint sich Petrus der Bischofszeller zu erbarmen und lässt sie nun in Ruhe.

Wenn Sie sich auf Facebook einwählen und David Aeneas Giger eingeben, stossen sie auf die neueste Geschichte. Falls sie zu wenig gut Englisch können, hilft Ihnen sicher jemand die Sätze zu übersetzen.

Dave schreibt in seiner kurzen Geschichte von 3 Lektionen, die er auf diesem Trip gelernt habe. Ich würde gerne eine 4. Lektion anfügen, die in einem in der westlichen Welt immer weniger populären Buch steht. Sie lautet: "Geben ist seliger als Nehmen".

Präsident TRUMP
und der Anstand

Wie sich der Präsident des stärksten und besten (?) Landes der Welt auf seiner Auslandreise aufführt, hat mit Anstand nichts mehr, aber auch gar nichts mehr zu tun. Wo bleiben da die Kinderstube, der Stil, das Format und die Klasse?
Dass die Deutschen schlecht seien - eine seiner harmloseren dümmlichen Bermerkungen -, könnte man noch halbwegs akzeptieren, weil es ein Herr Trump gesagt hat, den kaum jemand in Europa ernst nimmt. Dass er aber einen europäischen Mitpolitiker einfach auf die Seite schiebt, um am nächsten bei der Kamera zu sein, stört ebenso wie die Tatsache, dass er sich beim Papstbesuch als Erster an den Tisch gesetzt hat. Manieren, über die man sich nur wundern kann. Dass er zu spät zu einer Konferenz erscheint, passt zum desolaten Bild, welches man vom Menschen Trump gewinnen muss. Und dieser Flegel wurde von den Amerikanern zum Präsidenten gewählt! Sachen gibt es...

Meine Internet-Site -
ein paar Bemerkungen

Nach und nach füllen sie die Seiten mit Inhalt. Auf der Homepage, der Seite die nach dem Aufrufen von "www.gigerdoc.com" als erste erscheint, finden sich Kurzkommentare und Hinweise auf die anderen Seiten. Nicht alles, was neu ist, steht auf der Homepage. Deshalb kann man auf jeder Seite die "buttons" anklicken, die dann zur entsprechenden Seite führen. Und von jeder Seite kann man wieder zurück an den Anfang.

Die Texte, die ich zum Besten gebe, sind zum Teil solche, die für längere Zeit stehen bleiben und zum Teil solche, die ich nach einer gewissen Zeit wieder lösche.

Auf die Möglichkeit, innerhalb der Site interaktiv zu sein, habe ich verzichtet. Wer mich erreichen, kritisieren, loben oder verdammen möchte, kann dies auf einer meiner E-Mail-Adressen tun: "abg@bluewin.ch" ober "abgiger@bluewin.ch". Je nach dem, wie der Kommentar ausfällt, werde ich auf die Mail antworten oder sie unbeantwortet löschen.

Nach Möglichkeit werde ich die Texte durch passende Bilder ergänzen oder auflockern. Dass mein Auftritt im Internet nie vollkommen oder perfekt sein wird, hängt damit zusammen, dass ich es auch nicht bin...Darum: vielleicht eher Nachsicht als böse Kritik, eher Verständnis als vernichtende Aburteilung. Es ist nicht mein Ziel, andere in Grund und Boden zu richten und mich selben in den Himmel zu heben...

Schweden nach Penalty-
Schiessen
neuer Weltmeister -
die Schweiz auf Rang 6

Kanada hat es nicht geschafft, zum 3. Mal hintereinander die WM zu gewinnen. Halb so schlimm.
Die Schweizer haben über alles gesehen ein gutes Turnier gespielt.
Frage: würde es nicht genügen, nur alle 4 Jahre ein WM zu spielen? Rechnet man die Olympischen Spiele mit, ergäbe dies eine grosse Meisterschaft alle 2 Jahre.
Zudem müsste vielleicht nicht jedes Mal in die Badesaison hinein gespielt werden.

Der FC St. Gallen steigt nicht ab. Waren gestern die Grasshpppers so schlecht oder die St. Galler so gut? Icih wage es nicht zu urteilen, da ich das Spiel nicht gesehen habe.

A propos Fussball: dass Brasilien gute bis hervorragende Fussballer hervo bringt, wissen viele. Dass es in diesem riesigen Land wohl keine Politikerin oder keinen Politiker in einem höhren Amt gibt, welche(r) nicht korrupt ist, stimmt viele traurig. Da spielt es wohl keine Rolle, ob der aktuelle Präsident, wohl ein Gauner auf hohem Niveau, abgesetzt wird oder nicht. Es ist zu befürchten, dass dieses Trauerspiel weiter geht.... auf Kosten der Armen.

Und in der Schweiz wurde die neue Energie-Strategie angenommen - zum Leidwesen führender SVP-Politiker. In den nächsten Jahren wird sich kaum etwas ändern. Und, ob wir es uns dereinst leisten können, die AKW's auf den vorgesehenen Zeitpunkt abzuschalten, bleibe dahingestellt.eur

Dem Flossrennen waren halbwegs gute Wetterbedingungen beschieden - sieht man einmal vom kalten Wasser in Sitter und Thur ab. Der Zuschauerstrom hielt sich in überschaubaren Grenzen, soweit ich dies beurteilen kann.

Wenn die Wetterprognosen stimmen - das tun sie nicht immer - , steht uns eine heisse Woche bevor. Das Wetter spielt ebenso verrückt, wie viele Politiker. Nach einem Kälteeinbruch im April, kündigt sich nun bereits der Sommer an. Vorübergehend? Die Frage sei erlaubt: spielt das Wetter wegen der verworrenen Weltpolitik verrrückt ober aber umgekehrt?




Meine plötzliche Entlassung

Seit meiner unerwarteten Entlassung brodelt es in der Bischofszeller Gerüchteküche, wie mir einzelne ehemalige Patienten anvertraut haben. Eigentlich interessiert mich der Inhalt dieser Gerüchte nicht. Vielleicht steckt in jedem ein Körnchen Wahrheit. Und wenn nicht?? Halb so schlimm.
Ich erlaube mir, die Gründe, die zu meiner Kündigung geführt haben, sachlich und nüchtern zu schilden. Zu verbergen habe ich nichts.

1. Gelbe Karte

Seit dem Verkauf meiner Praxis auf den 1.1.11 habe ich Potenzmittel für Männer immer auf eigene Rechnung bestellt und an die Kunden weiter verkauft. Ich habe also ein kleines, aber illegales Nebengeschäft betrieben. Die SWICA/santémed wusste offensichtlich von dieser Praxis. Entgegen der Behauptung aus der aktuellen Chefetage, habe ich nie eine schriftliche Ermahnung oder gar ein Verbot erhalten. Mit einer Nichtbefolgung hätte ich vermutlich meinen Job aufs Spiel gesetzt. Mein Gewinn aus all diesen Jahren dürfte bei wenigen hundert Franken gewesen sein; steuerlich absolut irrelevant. Leider habe ich vergessen, dieses Parallelgeschäft mit der Übernahme durch die medbase einzustellen. Ich habe einfach nicht daran gedacht. Für den neuen CEO ein Schwerverbrechen. Er hätte mich am liebsten bei der ersten Krisensitzung gefeuert. Aufgrund dieses Vorfalles haben wir uns auf eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf den 30.6.17 geeinigt.

2. Gelbe Karte

Anlässlich der Teamsitzung vom 15.3.17, haben Rebecca Baumgartner, die Praxisadmininstratorin, und ich den neuen Chef hart aber fair angegangen. Über die Gründe, die zu unserer Kritik geführt haben, schweige ich mich aus. Auch für die Geschäftsleitung waren unsere Beweggründe nicht von leisestem Interesse. Nach der Sitzung hat sich mein Nachfolger telefonisch beim CEO in Winterthur beklagt. Dies wiederum hatte zur Folge, dass die Praxisadministratorin und ich auf den 17.3.17, um 07.30 Uhr, nach Winterthur gerufen wurden. Ich wurde per sofort auf die Strasse gestellt. Rebecca hat auf den 30.6.17 gekündigt, worauf sie freigestellt wurde. Dass der Rauswurf für mich noch grössere finanzielle Nachteile mit sich gebracht hat, erwähne ich der Vollständigkeit halber. Ob mein Vergehen nun in die Kategorie "Schwerverbrechen" gehört oder eher zu verzeihbarem, fahrlässigem Fehlverhalten, mag jeder für sich beurteilen.

Es ist mir ein Bedürfnis, mich bei allen Menschen, die sich mir im Verlaufe meiner 38-jährigen Praxistätigkeit anvertraut hatten, aus ehrlicher Überzeugung und tiefem Herzen zu bedanken. Es tut mir aufrichtig leid, dass ich mich nicht von Ihnen verabschieden konnte, wie es sich gehört. Und ich möchte alle, welche unter meinem fehlerhaften Verhalten leiden mussten, herzlich um Nachsicht bitten. Es tut mir leid.

Dies und das

Nach langem Suchen und vielen zeitraubenden Fehlschlägen, habe ich ein neues Programm gefunden, welches meinen Ansprüchen und meinen Kenntnissen entsprechen sollte. In unregelmässigen Abständen melde ich mich zu Wort; wohlwissend, dass die Welt nicht auf meine Kommentare wartet....

Aufmerksamen Besuchern meiner Website wird nicht entgangen sein, dass eine Rubrik "Praxis" fehlt. Dies aus einem einfachen Grund: nachdem ich von der administrativen Leitung von santémed/medbase gefeuert wurde und (im Moment) nicht mehr als Arzt arbeite, entfallen entsprechende Kommentare. Mir scheint, die Hauptbeschäftigung grösserer und kleinerer Chefs bestünde zur Zeit darin, Kadermitglieder auf die Strasse zu stellen, weil sie sich selber überschätzen und spätestens dann zur Einsicht kommen, dass auch sie ersetzbar sind, wenn sie selber gefeuert werden. Wie schnell das Schicksal zuschlagen kann, scheinen nur jene zu ignorieren, die im Augenblick noch das Steuer in der Hand halten.....

5. Januar 2018




Für das Jahr 2018 wünsche ich allen Menschen, die mich kennen und (nicht) mögen und vielleicht meine Zeilen lesen, 3 Dinge:

- Gesundheit
- viele frohe Stunden
- wenig Ärger

Bei all jenen Menschen - und diese gibt es tatsächlich -, welche meine Zeilen vermisst haben, möchte ich mich entschuldigen. Zeit hätte ich weiss Gott genug; manchmal fehlt es an der Motivation...

Nach Weihnachten waren meine Frau und ich ein paar Tage in Chisinau/Moldawien bei unserer Tochter Simone und ihrer Familie. Es waren schöne Tage - für uns und die beiden Enkelkinder Aron (8) und Livia (bald 4).
Simone hatte ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Festtage frei gegeben. So blieb der scheidenden Chefin - im Sommer kommt die Familie nach Bern - nichts anderes übrig, als selber den "Laden" zu hüten. Eine schöne Geste, welche die Beglückten zu schätzen wussten.


Chisinau -  Moldawien

1. Dezember 2017

Rechtzeitig zum Bischofszeller Adventsmarkt ist ein bisschen Schnee gefallen, Zur Freude der Kleinen vor allem. Vielleicht zeigt sich Frau Holle von der gütigen Seite und schüttet noch etwas nach. Wie im Märchen eben


3. November 2017

Um die Bischofszeller Finanzen steht es nicht allzu gut. Die beruhigende (?) Beurteilung, es müsste künftig trotz der finanzellen Misere nicht mit Steuererhöhungen gerechnet werden, lässt in mir gewisse Zweifel aufkommen. Denn, was passiert, wenn plötzlich Unvorhergesehenes geschieht? Wer kommt in einem solchen Fall für die Bezahlung auf? Woher nehmen und nicht stehlen? Natürlich ist es nicht die Aufgabe der Behörde, permanent schwarz zu mahlen. Mir fehlt der Glaube, dass wir in den nächsten 5 Jahren ungeschoren über die Zeit kommen. Wie gerne hätte ich unrecht...


6. Oktober 2017

Gesundheitswesen und Krankenkassenprämien



Nicht erst einmal wurde ich gefragt, was ich als Arzt und damit Fachmann gegen die steigenden Gesundheitskosten unternähme, wenn ich das Sagen hätte...... Schwierige Frage, die ich nicht einfach so beantworten kann. Welche Komponenten tragen denn zur Teuerung bei? Ich versuche sie aufzulisten:

- technisch komplexe und teure Abklärungen (MRI, SPECT-CT u.a.m.);
- kostenintensive Therapien mit zum Teil spektaklären Erfolgen (Krebsmedikamente; Herzkatheter mit Stents; Krebschirurgie);
- extrem hohe Kosten der Hotellerie in gewissen Privatspitälern;
- Forderungshaltung der Patienten, welche für die hohen Krankenkassenkosten eine "Gegenleistung" fordern ("wenn ich so viel bezahle, möchte ich auch etwas davon haben");
- direkter Gang ins Spital für Bagatellfälle;
- Ausgaben der Krankenkassen für Reklame (TV!) und Kundenwerbung;
- hohe bis extrem hohe Medikamentenpreise (Hunderttausende von Fanken für ein Krebsmittel zB.);
- die "Babyboomer" kommen in die Jahre.

Die Liste ist sicher nicht vollständig. Sie liesse sich fast beliebig ergänzen. Korrekturen und damit Kosteneinsparungen lassen sich wohl nur beim "Kunden" und bei den Kassen verwirklichen. Vielleicht wäre eine Einheitskasse nicht das schlimmste Übel. Und ob bei jeder Bagatellverletzung immer die teuerste Untersuchung notwendig ist, muss der Arzt mit seinem Patienten entscheiden.

30. September 17

Pfarrer Alois Jehle hat gekündigt; er zieht weg von Kreuzlingen. Für einmal eine konsequente Haltung und Handlung. Nur: ob nun der Friede einkehrt, wage ich zu bezweifeln, macht sich doch schon jetzt gegen den neuen Seelsorger Opposition breit. Man darf gespannt sein, wie es in der katholischen Kirchgemeinde St. Ulrich weiter geht.





28. September 17

Dass es in er katholischen Kirchgemeinde St. Ulrich in Kreuzlingen seit längerer Zeit Probleme gibt, ist vielleicht dem Einen oder Anderen bekannt. Als kritischer Katholik verfolge ich die zum Teil gehässige Diskussion in der Presse. Für mich ist es unverständlich, dass sich Christen nicht dazu aufraffen können, zumindest den Versuch zu wagen, eine Lösung zu finden.

Der lautstarke Streit dreht sich um den erzkonservativen Pfarradministrator Alois Jehle: für die Einen ein Priester von Gottes Gnaden, für die Anderen ein Mensch mit einem umstrittenen Charakter. Ich kenne den Prieser nicht persönlich. Was ich aber aus einem Leserbrief entnehmen konnte, lässt fast meinen Atem stocken: in der TZ vom 27.9.17, Seite 45, unter der Rubrik "Kreuzlingen", schreiben Angela Gomes und ihre Mutter, Sonja Padula, über eine Begegnung mit Herrn Jehle, die mich zornig und traurig zugleich stimmt. "Hochzeit mit Hindernissen", so der bezeichnende Titel. Die Portugiesin und ihr Mann wollten in der Kirche St. Ulrich katholisch heiraten mit Messfeier und Gesängen. Herr Alois Jehle war nicht bereit, für die Heiratenden eine Messe zu lesen, weil sich unter den Hochzeitsgästen auch Nichtkatholiken fänden. Zudem hätten nur kirchliche Musik und liturgische Gesänge vorgetragen werden dürfen. Ich habe den Artikel mehrere Male gelesen, um ihn ja sicher zu verstehen. Unglaublich, aber wahr. Zum Glück hat das Brautpaar einen anderen Priester gefunden, der ohne weiteres bereit war, auf die Wünsche der Heiratswilligen einzugehen.

Herr Alois Jehle verwechselt Demut mit Hochmut, er wirkt nicht als Seelsorger, sondern als Despot. Fast scheint er sich des Ansturms an Kirchgängern nicht erwehren zu können. Dies könnte man aus seiner sturen Haltung, die gut zu Bischof Huonder passt, ablesen. Und da staunen gewisse Christen noch, dass sich immer weniger dazu aufraffen können, einen Gottesdienst zu besuchen. Priester, welche noch immer nicht gemerkt haben, wie schlecht es um die katholische Kirsche in der Schweiz steht, verdienen die Bezeichnung "Seelsorger" in keiner Art und Weise. Viel eher gehören sie in die Kategorie anachronistischer Selbstdarsteller, die zu bedauern sind.....

Der Kirchtum oben soll symbolisch zeigen, wie hoch das Wasser steht.

18.9.17

Nicht nur in der Medizin halten sich Mythen und Dogmata über Jahre, ohne dass deren Richtigkeit seriös überprüft worden wäre. In der Zeitschrift "Primary Care and Hospital" vom Mai 2017 nimmt der Chefarzt des universitäten Notfallzentrums des Inselspitals Bern einige dieser unumstösslichen "Wahrheiten" unter die Lupe. Professor Exadaktylos und seine Mitarbeiter wissen aus dem klinischen Alltag, wovon sie sprechen. Ich gehe unter der Rubrik "Medizin" auf einzelne Mythen ein. Ich nehme es vorweg: in vielen Fällen ist Umdenken dringlich - je schneller, desto besser für die Opfer

15. Septemer 2017

"populus cellae episcopi locutus - causa finita" - zu deutsch: das Volk von Bischofszell hat gesprochen, der Fall ist erledigt! Dies in Anlehnung an das alte römisches Recht, welches ich in die Neuzeit verlegt habe. Natürlich meine ich damit die Abstimmung über den Verkauf bzw. Nichtverkauf des Bürgerhofes. Zur Zeit der Gemeindeversammlung waren wir mit Freunden zusammen in Afrika unterweges; genauer gesagt in der Serengeti, Tanzania, dem zweitgrössten Wildtierschutzgebiet Afrikas. Dass wir das Geschehen aus der Ferne mit grossem Interesse verfolgt haben, dürfte Sie nicht überraschen. Trotz der zeitlichen Verzögerung von 10 Tagen erlaube ich mir, den einen oder anderen Gedanken anzubringen:

- der "Fall" Bürgerhof ist mitnichten erledigt. Ein so knappes Resultat hätten nicht einmal die siegessicheren Gegner des Verkaufes erwartet;
- den Gegnern des Verkaufes ist es mittels grossem Aufwand gelungen, Gleichdenkende zu mobilisieren und hinter sich zu scharen;
- den Befürwortern des Verkaufes fehlte eine Führungsgruppe; es war niemand aus der "Prominenz", der bereit gewesen wäre, die Kohlen aus dem Feuer zu holen.
- man darf mit Fug und Recht von einem "Pyrrhussieg" reden; einem Sieg also, der sich im Nachhinein als grosser Verlust erweisen wird und über lange, lange Jahre nur Nachteile mit sich bringt (Patientenkosten, Steuern usw.);
- wer bereits vor einem Volksentscheid damit droht, alle möglichen iuristischen Hebel in Gang zu setzen, falls er zu den Verlierern gehören würde, dem sind schlicht und einfach die Argumente ausgegangen;
- mit Zahlen zu jonglieren, die niemand so richtig kennt und versteht, hat mit Seriosität wenig zu tun;
- und religiöse Bedenken ins Feld zu führen, dient der Sache in keiner Art und Weise.

Ich bleibe dabei: der Stadtrat hat unter der Führung von Thomas Weingart seriöse Arbeit geleistet, bar jeder Schaumschlägeri. Und ich wiederhole, was ich schon einmal geschrieben hatte: wo steht geschrieben, dass es zu den Aufgaben einer Gemeinde gehört, ein Pflegeheim zu führen?? Wo, bitte??

Fazit: die Befürworter des Verkaufes haben eine Schlacht verloren, nicht aber den Krieg.....

28. August 17

Dass es mir nicht erlaubt und auch nicht möglich ist, medizinische Anfragen auf "facebook" zu beantworten, leuchtet wohl allen ein. Zu allgemeinen medizinischen Fragen könnte ich wohl Stellung beziehen; doch facebook ist nicht meine Plattform....Danke für das Verständnis.



3.8.17



Vielleicht gehörten Sie zu den leider eher wenigen Besuchern der offiziellen Bundesfeier im Bereiche der Bitzihalle. Ganz offensichtlich haben es mehrere Bürgerinnen und Bürger vorgezogen, der Feier im APH Sattelbogem den Vorzug zu geben; nicht zuletzt deshalb, weil der Brunch zu einer früheren Stunde angesetzt worden war. Ob es möglich wäre, einen Konsens zu finden? Ich habe keine Lösung auf Lager, finde es aber schade, dass sich zwei Veranstaltungen, die dem  gleichen Zwecke dienen, konkurrenzieren. Bestünde die Möglichkeit, die Feier in einem Jahr hier und im nächsten dort abzuhalten?

Ich habe es bereits angetönt: viele Tische in der Bitzi blieben leider leer. Zum Nachteil der rührigen freiweilligen Mitarbeitenden. Dass keine Live-Musik vor Ort war, erwies sich als entscheidender Nachteil: denn weder die Nationalhymne, noch das Thurgauerlied wurden mit jener Inbrunst und Leidenschaft gesungen, welche Hühnerhaut hervorruft. Dass die kurzfristige Absage der verpflichteten Musikanten die für die Organisation verantwortliche SVP vor gröbere Probleme stellte, ist nachfühlbar. Schade für den Anlass.

Wenn ich schon am Kritisieren bin: wäre es nicht sinnvoll, an einem 1. August anstelle von  neuen und alten deutschen Schlagern - nichts gegen unsere Beatrice Egli - Schweizer Volksmusik über die Lautsprecher abzuspielen ? Dass sich zum Festakt nicht nur Ländlerfreunde eingefunden hatten, ist mir klar. Und vielleicht wäre es angebracht, für den ganz und gar heimatlichen Anlass einmal eine Ländlerkapelle zu verpflichten? Und was könnte unternommen werden, um die jungen Schweizer für den Festakt zu motivieren? Was das Engagement eine Ländlerkapelle betrifft, könnte ich in jeder Hinsicht behilflich sein. Wie die jungen  Menschen für den Anlass zu begeistern wären, weiss ich allerdings nicht.

Die SVP-Nationalrätin, Verena Herzog, hat es verstanden, Sorgen und Probleme anzusprechen, welche nicht nur jene Menschen betrifft, welche der SVP nahestehen. Auch wenn sie sich nicht scheute, die Kernpunkte der Partei-Politik unter den Anwesenden zu verbreiten, hat sie sich getraut, den Bundesrat zu kritisieren. Weshalb? Weil es unsere Regierung in Bern nicht für notwendig erachtet, für den Landesvater, Bruder Klaus, zu dessen Verehrern auch ich zähle, zu seinem 600-sten Geburtstag eine Feier zu organisieren. Dabei wären in der heutigen Zeit Friedensstifter mehr denn je gefragt. Fast scheint mir, für die 7 Aufrichtigen in Bern sei es wichtiger, sich auf Auslandreisen zu präsentieren als in der Heimat wichtige und sinnvolle Schwerpunkte zu setzen.  






11.7.17

Medizinische Fragen



Das Angebot, das ich meinen ehemaligen Patienten gemacht habe, wird rege genutzt: tagtäglich erhalte ich Anfragen über medizinische  und chirurgische Probleme. Dabei achte ich peinlich darauf, keine Bewertungen über das Urteil oder die Interpretation anderer Fachleute abzugeben. Dass mir die verunsicherten Menschen dankbar sind, dürfen Sie mir glauben. Gerne bin ich bereit, mein sicherlich breites Wissen und meine grosse Erfahrung in den Dienst jener Menschen zu stellen, die weiter an mich glauben. Und das sind nicht wenige. Ein grosses Dankeschön an alle, die mich bisher angefragt haben.
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