Homepage - Website und Blog von Dr. med. Alois Giger, Bischofszell

DOC
SPECIALISTS
Phasellus a sagittis massa.
Duis non arcu venenatis, cursus ex.
CONTACT US
DOC
Direkt zum Seiteninhalt

Homepage


Die "Homepage" habe ich absichtlicht erst nach der Blog-Seite eingeordnet - der Wichtigkeit nach.

Mir ist nicht ganz klar, was unter dieser Rubrik, die bei fast allen Sites integriert ist und als erste erscheint, festgehalten werden soll. Voraussichtlich werde ich hier all das platzieren, wofür sich keine meiner Seiten eignet. Einerlei: wer auf diesen Inhalt verzichten will, darf getrost auf eine andere Seite wechseln.


30. November 2020

Vor 2 Tagen, am 28. November, hat Papst Franziskus 13 Priester in den Kardinalsstand erhoben. Zu den Gekrönten gehört der Bischof von Buenos Aires, welcher sich stark für die Armen und die Menschenrechte einsetzt. Die Kurie umfasst zur Zeit 128 wahlberechtigte Kardinäle. Unter diesen finden sich noch immer überproportional viele Italiener, nämlich deren 23. Ziel des Papstes ist es, die Zahl der italienischen Kardinäle weiter zu schmälern. Wenn das nur gut geht, ist man geneigt zu sagen oder zumindest zu denken. Die Kirchengeschichte der neueren Zeit lehrt uns, dass dieses radikale Vorgehen gegen die Italiener mit Risiken verbunden ist.




26. November 2020

Die Querelen im Bistum Chur gehen weiter: die Domherren haben es nicht geschafft, einen neuen Bischof zu wählen. Ganz offensichtlich waren die 3 Kandidaten zu wenig konservativ. Es ist zu hoffen, dass nun der Papst, der auf der ganzen Welt zuständig für die Selektion eines Bischofs ist - Chur ist oder war die einzige Ausnahme -,
ein Machtwort spricht und den Bischof selber einsetzt. Und diese halben Kirchenfürsten, welche es nicht schaffen, über den eigenen Schatten zu springen, sollen unsere Vorbilder sein? Himmelschreiend. Da wundert sich kaum einer, dass jedes Jahr mehr Katholiken der Kirche den Rücken zuwenden, als Frauenfeld Einwohner hat. Die Pfarrherren, Domherren und Bischöfe sollten Vorbilder für das einfache Fussvolk sein. Mitnichten! Für mich als kritischer Katholik ist die Intoleranz und Zerstrittenheit unserer religiösen Führer ein Spiegelbild des schlechten Zustandes der Kirchenbehörde in der westlichen Welt.  Wie soll der Niedergang der katholischen Kirche aufgehalten werden, solange in Rom Verbrecher in Kleidern von Kardinälen das Wort haben. Der Papst kann einem leid tun, wenn er bei den Versuchen, die Kurie zu umgehen, immer wieder scheitert. Schon höre ich wieder den Ruf: los von Rom!!



26. Oktober 2020

Männiglich fragt sich, wie wir uns in Anbetracht der 2. Coronawelle verhalten sollen. Ignorieren und so tun, als ob nichts wäre? Geht vermutlich nicht, auch wenn die meisten Infizierten unbehelligt bleiben und kaum Symptome zeigen. Da gibt es eben die anderen, welche schwer erkranken oder gar sterben. Diese Gruppe von Patienten, die von Tag zu Tag grösser wird, gilt es zu schützen. Und was zu befürchten war, ist bereits jetzt - viel früher als erwartet - zur Tatsache geworden: viele Spitäler sind bereits überlastet und können den Ansturm der Erkrankten nicht mehr meistern. Dies zu einem Zeitpunkt, an welchem die Infektionswelle noch am Steigen ist. Bedenklich. Da kann sich jeder, vor allem wir aus der älteren Generation, nur wünschen, dass der Kelch an ihm oder ihr vorüber geht. Damit wir dieses Ziel erreichen, braucht es nicht die Proteste gegen die behördlichen Massnahmen; gefragt sind Rücksichtnahme, Verhaltensregeln, Nachbarschaftshilfe und Nächstenliebe. Eigenschaften, die überall auf dieser Welt gratis zu haben sind.

11. Oktober 2020

Die 2. Coronawelle ist im Anrollen - ob wir dies nur wahrhaben wollen oder nicht. Es ist voraussichtlich nur eine Frage der Zeit, bis sich die Beatmungsfälle in den Spitälern häufen werden. Bleibt zu hoffen, dass die Beatmungsplätze genügen.

In einem Leserbrief der TZ von vergangener Woche hat sich eine Hinterthurgauer Grossrätin, ihres Zeichen "Dr. sc. nat." oder so, zu Wort gemeldet. Sie appellierte mit gefühlsbetonten Worten an die Kritiker der Covid-Gegner und deren Gefolgschaft, man möge doch endlich aufhören, auf die "Covidioten" einzuschlagen. Sie hätten dies nicht verdient! Von wegen. Offensichtlich gehört die Akademikerin zu den bisher versteckten Verschwörungstheoretikerinnen und Impfgegnerinnen, welche die staatlichen Verodnungen untergraben, die wissenschaftlichen Ergebnisse missachten, von Solidarität keine Ahnung haben und einfach alles besser wissen als die 95% der restlichen Menschheit. Braucht es einen Doktortitel, um zu diesen wirren Ansichten zu gelangen? Mein "Dr. med." reicht allerdings nicht aus, um dieses hohe Niveau an Wissen und Können zu erreichen. Habe ich aufs falsche Pferd gesetzt?

Als ich am Lesen des für mich dümmlichen Artikels war, musste ich ständig an Donald Trump denken. Sie kennen ihn nicht? Kein Verlust....

4. Oktober 2020

Gemäss der heutigen Sonntagspresse ist nur etwa die Hälfte der Schweizer Bevölkerung bereit, sich allenfalls gegen Covid-19 impfen zu lassen. Da wäre noch viel, viel Überzeugungsarbeit zu leisten, um die Impfbereitschaft zu erhöhen. Ein Impfzwang könnte in der Schweiz vermutlich kaum durchgesetzt werden. Soweit sind wir noch lange nicht. Wie ich schon mehrmals ausgeführt hatte, dürfte es noch Monate, viele Monate dauern, bis ein marktreifer Impfstoff angeboten werden kann. Das ist aber nur eine der vielen offenen Fragen. Keine Fachperson kann im jetzigen Zeitpunkt abschätzen, welche Wirksamkeit ein Impfstoff entfalten würde. Hier die meiner Ansicht nach wichtigsten Fragen:

- Wie lange dauert es nach der Impfung bis die Wirkung eintritt?
- Hält der Impfschutz Monate, Jahre oder gar lebenslang an?
- Wie gross ist die Zahl jener Menschen, die auf die Impfung nicht ansprechen (Impfversager)?
- Wie schwerwiegend können die Nebenwirkungen sein?
- Genügt eine einzige Impfung oder muss mehrmals gespritzt werden?

Der Fragenkatalog könnte fast beliebig erweitert werden. Denn, neben der medizinischen Seite ist die menschliche nicht zu vergessen. Das heisst: wie versuchen wir die Impfgegner vom Sinn der Massnahme zu überzeugen? Die Argumentation, dass eine Impfung nicht nur dem eigenen Schutz dient, sondern verhindert, dass ich als Geimpfter Mitmenschen anstecke, prallt bei den Gegnern ab. Es geht also um die Solidarität. Und diese bleibt für viele Schweizerinnen und Schweizer ein Fremdwort.


19. September 2020

Wird der Thurgau oder gar Bischofszell zum Corona-Hotspot? Wer weiss das schon. Und wenn der ehemalige "Mister Corona", der Arzt Daniel Koch, in einer grossen Illustrierten behauptet, das Coronavirus sei im Sommer 2022 (oder vielleicht 2021) "gegessen", frage ich mich, wo der berühmt gewordene "Bundesarzt" dieses Wissen hernimmt. Niemand, wirklich niemand ist imstande, irgendwelche Prognosen abzugeben. Ich finde es ein bisschen fahrlässig, Aussagen zu verbreiten, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% falsch sind. Virologen, Infektiologen, Immunologen und andere studierte und gebildete Wissenschafter wissen nicht (mehr) weiter. Darum ist es ein wenig stiller um sie geworden. Und was eine allfällige Impfung, welcher die Schweizer Bevölkerung eher kritisch gegenübersteht, betrifft, müssen wir noch zuwarten. Ich wäre überrascht, wenn es einem Chemiekonzern gelänge, eine sichere und wirksame Impfung noch in diesem Jahr auf den Markt zu werfen. Vom russischen Impfstoff, der mit Sicherheit nicht alle vorgeschriebenen Testphasen durchlaufen hatte, spricht niemand mehr. Nicht einmal die Russen. Vielleicht ist er nicht wirksam, vielleicht ist er gefährlicher als die Erkrankung selber..

Männiglich fragt sich, ob eine 2. Welle kommt oder ob sie uns schon erreicht hat. Wenn ja: was unternehmen wir? Einen zweiten Lockdown? Können oder müssen wir uns dieses leisten? Was gibt es für Alternativen? Durchseuchen vielleicht mit dem Risiko, dass mehr (alte) Menschen sterben als üblich (Übersterblichkeit?). Es gibt Kritiker, welche auf unser Verhalten bei einer Grippewellle hinweisen: nichts von einem Lockdown, kein contact tracing, keine Quarantäne usw. Gut und schön, weil wir die Grippeviren kennen und in etwa wissen, was sie anstellen können. Das Covid-19 ist und bleibt eine grosse Unbekannte. Weil sich dies nicht so schnell ändern wird, müssen wir vom Schlimmsten ausgehen. Und da hat die Idee von der Durchseuchung eher keinen Platz.


12. August 2020

Haben Sie die Temperaturen um die 30° gut vertragen? Prima. Aufgrund der Corona-Thematik wird überhaupt nicht über allfällige Hitzeopfer berichtet, obwohl es vermutlich solche gegeben hat. Wir auf dem Land leiden mit Sicherheit nicht so stark wie die Menschen in Genf oder Basel. Zudem haben wir genügend Wasser und sind so imstande, das Schlimmste zu verhindern. Dass sich nicht alle Leute an gesundheitliche Empfehlungen halten, habe ich vor wenigen Tagen erlebt, als ich ein joggendes Ehepaar, 30- bis 40-jährig, abends um 7 Uhr, also zur Zeit der grössten Hitze, auf einer Hauptstrasse beobachtete. Der Wald war kein Steinwurf entfernt. Sehen und gesehen werden - auf Kosten der Vernunft?? Tja: den Seinen gibts der Herr im Schlaf und den Anderen beim Joggen....(oder eben gar nicht?).



28. Juli 2020

Sind Sie eine Freundin oder ein Freund der Schweizer Volksmusik? Hören Sie gerne "Ländler" oder Jodellieder? Gemäss der Sonntagszeitung erlebt das Jodeln in der Schweiz zurzeit einen noch nie gekannten Boom: Jodelkurse allerorten sind ausgebucht! Jung und alt zieht es ganz offensichtlich in einem noch nie gekannten Mass zum Jodeln hin. Ich freue mich über diesen Trend, auch wenn ich nur wenige der vielen Jodellieder wirklich gerne mag. Im Übrigen lebt Mathias Zogg, ein geborener Churer, seit über 50 Jahren in St. Pelagiberg. Sein bekanntestes Jodellied "Kamerade" war 12 Jahre lang das meist gesungene Lied in der Schweiz. Vor Jahren wurde dem verdienten Musiker der Thurgauer Kulturpreis verliehen.

Mein zurzeit bevorzugtes Jodellied "I' Gedankä" von Rita Marty, gesungen und gejodelt vom Jodlerclub "Heimelig Schwyz", höre ich mir zumindest 1 x pro Tag an. Ich findes es schlicht grossartig.



Jodlerclub Heimelig Schwyz

Dass ich ein Fan der Schweizer Folklore bin, ist nicht neu. Allerdings bin ich heikel: mit Appenzeller Streichmusik kann ich ebensowenig anfangen wie mit der Bündner Ländlermusik. Mir gefallen vor allem die Kapellen aus der Innerschweiz und dem Bernbiet. Diese Musiker benutzen weder Geige noch Hackbrett. Ich verzichte darauf, die von mir bevorzugten Musiker, Kapellen und Melodien aufzuzählen. Im Übrigen ist wohl der "Urnerbode Kafi" seit längerer Zeit die am meisten gewünschte und gespielte Melodie.


Carlo Brunner und Willi Valotti


3. Juni 2020

Amerika, die älteste Demokratie (??) der Welt, brennt. Dies nicht zuletzt "dank" des sehr, sehr umstrittenen Präsidenten, der keine Gelegenheit auslässt, die schlimme Lage noch zu verschlechtern. Schon seit langer Zeit frage ich mich, ob dieser "mächtigste" Mann der Welt überhaupt noch bei Sinnen ist. Wenn man seine Gestik, seine Körpersprache und seine Mimik beobachtet, bekommt man den Eindruck, dass dieser Ego-Typ nicht ganz bei Trost ist. Für mich ist dieser steinreiche Pseudo-Magistrat ein Fall für den Psychiater. Mit wenig Aussicht auf Besserung. Zusammen mit dem ebenfalls psychisch auffälligen Diktator Brasiliens, Bolsonaro, müsste Donald Trump wohl
als urteilsunfähig bezeichnet werden. Nur: die Herren sind an der Macht, sie sind sogar gewählt und niemand und nichts kann sie aus dem Amt jagen. Trübe, traurige, erschütternde Aussichten. Aber eben: jedes Land verdient jene Regierung, die es gewählt hatte.

Hydroxychloroquin ist ein Produkt, welches ursprünglich gegen die Malaria eingesetzt wurde. Es wirkt gegen Parasiten und möglicherweise auch gegen bestimmte Viren. Der amerikansiche Präsident ist sicher nicht der einzige Mensch, der glaubt, er sei dank dieses Produktes gegen Corona geschützt. Grosszügig haben die Amerikaner, selber sehr stark von der Pandemie betroffen, den darbenden Russen viele Portionen dieses umstrittenen Produktes zur Verfügung gestellt. Gegen die Malaria wird das Mittel nur noch selten und in Ausnahmefällen eingesetzt. Begründung: mangelnde Wirksamkeit und vor allem schwere Nebenwirkungen. Ein bisschen salopp gesagt:
die Chance, dass ich durch Chloroquin vom Coronavirus befreit werde, ist vielleicht kleiner als das Risiko, an der medikamentenbedingten Herzrhythmusstörung zu sterben. Herr Trump zeigt sich bis dato widerstandsfähig......




23. Mai 2020

Wann endlich wird der oberste Staatsanwalt, Michael Lauber, in die Wüste geschickt? Unglaublich, wie lange sich dieser schwer beschuldigte Richter halten kann. Er kommt mir vor wie der israelische Ministerpräsident, der trotz Korruptionsanklage weiter regiert, als sei nichts passiert. Als Aussenseiter kann ich da über beide Herren nur den Kopf schütteln. Dass Herr Lauber nicht von sich aus zurücktritt, ist für mich und viele andere klar: es geht um seine nicht ganz unbescheidene Rente. Immerhin: es scheint nun, dass selbst die FDP nach langem, langem Zögern ihren Richter fallen lässt. Höchste Zeit in diesem beschämenden Kapitel.

In Sachen "Graffiti an der Grabenstrasse" herrscht zur Zeit Ruhe. Ich habe im Übrigen die Sachlage den Juristen des "K-Tipp" vorgelegt. Auch wenn diese Damen und Herren die Rechtslage nicht genau kennen, haben sie mir Mut gemacht und geraten, im Moment nichts weiter zu unternehmen. Sollte der Disput von Seiten des Bauamtes wieder aufgenommen werden, darf ich mich wieder an die oben zitierten Rechtsberater wenden. Ich hoffe, dies würde nicht nötig sein. Und wenn das Bauamt keine grösseren Sorgen kennt, ist es bei Gott zu beneiden.


2. Mai 2020

Nach und nach ist fast jedem Schweizer bekannt, welch beschämende, welch himmelschreiende Zustände am Bundesstrafgericht in Bellinzona herrschen. Es ist zum Heulen. Und der Vergleich mit den rechtlichen Zuständen in einer Bananenrepublik greift zu wenig. Was sich diese noblen Damen und Herren Richter, Sekretärinnen und andere Angestellte erlaubt haben, sprengt den Gürtel einer grosszügigen Toleranz. Das Ausland hat die vernichtenden Kritiken mitbekommen und belächelt mitlerweile die Schweizer Justiz. Schlimmere Reaktionen sind kaum denkbar. Dabei geht es nicht nur um die gründlich verpasste Chance, Licht ins Dunkel um die seinerzeitige Vergabe der Fussball-WM nach Deutschland zu bringen. Vaterland kannst ruhig sein; deine Richter schlafen.... oder festen. Ich bin sicher nicht der Einzige, der sich ob solch perfider Machenschaften schämt. Und wie werden unsere feinen Damen und Herren "Volksvertreter" in Bern reagieren, wenn es um die Bestätigungswahlen geht? Gar nicht. Viele sitzen im gleichen Boot.

Die causa "Lauber" gehört ins gleiche Kapitel. Was sich dieser feine Herr und Chef der Bundesanwaltschaft alles erlaubt hat, glaubt man kaum. Und dennoch fühlt er sich unschuldig. Wahnsinn im wahrsten Sinne des Wortes. Entweder ist er ein sackgrober Lügner oder seine geistigen Fähigkeiten sind derart eingeschränkt, dass er dem hohen Amt weder intellektuell, noch charakterlich gewachsen ist. Bisher haben ihm der Stände- und Nationalrat aus politischem Kalkül die Stange gehalten. An vorderster Front hat sich ein FDP-Ständerat aus dem Ausserrhodischen für den notorischen Lügner eingesetzt. Peinlich, peinlich. Nur: Herr Lauber wurde von der FDP aufgestellt. Nun verlangen zumindest 2 Chefs von Regierungsparteien, der smarte oberste Bundesanwalt möge freiwillig zurücktreten. Ich wäre erstaunt, wenn der Besserwisser dieser klaren Auffoderung Folge leisten würde. Und wenn es im Parlament zur Abstimmung kommen sollte, hat Herr Lauber bis jetzt noch immer die FDP auf seine Seite..




11. April 2020

Sind Sie Graffiti-Fan? Dann müssen Sie die "Kunstwerke" an der Grabenstrasse, direkt unter dem Rebhüsli, bewundern. Anfänglich waren Fans des FC St. Gallen am Werk; neuerdings dominiert eine grössere Sprayerei zugunsten eines Zürcher Fussballvereines die Szene. Einerlei, welche Fans sich aufdringlicher präsentieren: Idioten sind sie alle. Die Schmierereien gelten als Sachbeschädigung. Und werden die "Künstler" gefasst, haben sie mit erheblichen finanziellen Konsequenzen zu rechnen.

Die erste "Grafik" hat mich wenig bis gar nicht gestört. Umso störender war für mich der Anruf aus dem Bischofszeller Bauamt: der Vizechef forderte mich in ziemlich forschem Ton auf, das Gemälde auf eigenen Kosten entfernen zu lassen. Zudem wurde mir geraten, die Polizei wegen Sachbeschädigung einzuschalten. Es erfolgte dann auch eine Bestandesaufnahme durch die Polizei. Allerdings, bevor die neue Schmiererei angebracht worden war.

Was die allfälligen Kosten betrifft, habe ich einen Anwalt eingeschaltet. Vielleicht müsste sogar abeklärt werden, ob die Stützmauer in meinem Besitze ist oder ob sie zur Strasse und damit dem Kanton gehört. Sicher ist nur, dass ich die Graffiti im Moment nicht entfernen lasse. Ich warte die Antwort des Juristen ab. Ich bin nicht bereit, vom Bauamt unqualifizierte Befehle entgegen zu nehmen.

Zugegeben: in Anbetracht der Corona-Pandemie handelt es sich um ein zu vernachlässigendes Problem. Dennoch: wenn ich die Kosten für die Entfernung jedesmal übernehmen müsste, könnte mich dies eine Stange Geld kosten. Es ist davon auszgehen, dass es ein Katz-und-Maus-Spiel geben wird: Graffiti entfernt - neues Graffiti - usw. Vielleicht könnte man die Situation dadurch entschärfen, dass man an der Mal-Mauer ein paar Kletterrosentöcke hochzieht. Die Infrastruktur wäre durch das Bauamt zu leisten, die Kosten für die Rosen würden wir übernehmen. Im Moment heisst unsere Devise: Gewehr bei Fuss....


23. März 2020

Meine unbedeutende Meinung - zumindest den einen oder anderen Gesichtspunkt - zur Conona-Virus-Pandemie, habe ich unter der Rubrik "Blog" zum Besten gegeben.
Andere Aktualitäten, welche hier aufgeführt werden könnten, kommen mir nicht in den Sinn.

10. Februar 2020

Dass Medikamente schwerste Nebenwirkungen zeitigen können, ist weiss Gott keine Neuigkeit. Tragisch an der ganzen Problematik ist die Tatsache, dass diese zum Teil gravierenden Anomalien nicht schon während der letzten Testphase vor der Freigabe für das Publikum beobachtet werden können. Folglich sind die Testphasen schlicht zu kurz. Dabei ist es unerheblich, ob es sich nun um eine Medikation gegen epileptische Anfälle oder andere Leiden handelt. Depakine (Valproat) - so das aktuell am meisten kritisierte Medikament - ist bei der Verhinderung oder Linderung epileptischer Anfälle das beste Produkt auf dem Markt. Die möglichen Defekte unter der Behandlung sind indes so schlimm, dass das Produkt vom Markt genommen werden muss. Schade - aber unumgänglich.
Mir tun all die Patienten und Angehörigen leid, welche unter den Folgen der Einnahme zu leiden haben. Schrecklich.

20. Januar 2020

Bio allerorten! Nur mit der Bio-Milch will es nicht klappen. Viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger bekennen sich zu Bio-Produkten. Sie schwärmen gar in missionarischem Eifer davon. Nur: wenn es darum geht, für diese total gesunden Lebensmittel tiefer in die eigene Taschen zu greifen, ist die Begeisterung dahin...Man kann heute schon sagen, dass der Bio-Milch-Verkauf floppt. Es ist davon auszugehen, dass der Preis auf das Niveau der normalen, weniger gesunden (??) Milch gesenkt werden muss, wollen wir eine Bio-Milch-Schwemme verhindern. Falsch gepokert, liebe Milchbauern.




30. Dezember 2019

Vielleicht haben Sie den niederschmetternden Bericht über das Verhalten der Richter am Bundes-Strafgericht in Bellinzona auch gelesen. Vielleicht haben Sie nur davon gehört. Was sich diese Herren erlauben, sprengt das Vorstellungsvermögen eines freundlich denkenden Bürgers. Korruption, Vernachlässigung der Arbeit, Nötigung weiblicher Angestellten, Leben in Saus und Braus..... Der Vorwürfe gibt es noch viele. Ich verzichte darauf, sie zu nennen. Ich stelle mir in diesem Zusammenhang als Schweizer Bürger zwei Fragen: 1. Leben wir in einer Bananenrepublik?  2. Sind unsere Politiker in Bern, welche diese hohen Richter wieder gewählt haben, aus dem gleichen Holz geschnitzt? Ich schäme mich für das Benehmen dieser Bundesangestellten. Ich schäme mich auch für die Parlamentarier in Bern, welche die Wiederwahl ermöglicht haben. Traurig, traurig! Da kann ich nur anfügen: Vaterland kannst ruhig sein, viele Deiner einflussreichen Söhne (und Töchter) schlafen - nicht nur in Bern.




13. Dezember 2019

Dass ich mich über den gutgefüllten Saal im evangelischen Kirchenzentrum anlässlich meines Referates vom 27.11.19 gefreut habe, brauche ich wohl nicht speziell zu erwähnen. Ein herzliches Vergelt's Gott an alle jene, die sich die Zeit genommen haben, meinen Worten zu lauschen.

23. November 2019

Am Mittwochnachmittag, den 27. November 2019, darf ich im evangelischen Kirchenzentrum ein Referat unter dem Titel "Wie behandle ich meinen Arzt" zum Besten geben. Die Veranstaltung ist öffentlich. Vielleicht haben sie Lust zu hören, was ein altgedienter Doktor so alles zu erzählen weiss.


28. Oktober 2019

Die grüne Welle hat unser Land politisch durchgeschüttelt. Wow. Eine Politschau von kurzer Dauer oder aber der Anfang einer gröberen politischen Veränderung in unserem Land? Wer weiss das schon. Für mich steht eines fest: unsere Vertreterinnen und Vertreter in Bern glauben wohl ab und zu selber nicht an das, was sie versprechen. Und wenn der einzelne Bürger nicht mitmacht, nützen auch die Bemühungen der Grünen nichts, gemäss dem alten Motto "zuhause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland" (oder so ähnlich). Einfacher gesagt: auch wenn alle Wahlberechtigten grün wählen, heisst dies noch lange nicht, dass Entscheidendes für den Schutz der Umwelt getan wird. Wenn den Worten keine Taten folgen, lösen sich die hochheiligen Versprechen in Nebel auf.


3. Oktober 2019

Unser Stadtpräsident, Thomas Weingart, hat sich in einem Interview zur Problematik um das Kirchengeläute geäussert. Er hat dies in einer klugen und umsichtigen Weise getan; in einer Art, wie es sich für den Stadtobersten gehört. Vielen Dank für die wohlgewählten Worte. Niemand darf sich verletzt oder angegriffen fühlen. Was zwischen den Zeilen zu lesen war, lässt freien Raum für Interpretationen nach dem Geschmack eines jeden. Danke für den konzilianten Stil und die feine Art.


16. September 2019

Innert kurzer Zeit haben die Hohentanner einen Herbstmarkt auf die Beine gestellt, der Besucher aus nah und fern anzieht. Ganz offensichtlich wissen die Organisatoren, wie man Publikum ins Dorf locken kann. Meine Frau und meine Tochter waren hell begeistert. Ich selber habe in diesem Jahr gefehlt. Und keiner hat mich vermisst. Auch gut.


7. September 2019

Das hatten wir doch schon: die Schweizer Fussball-Nati ist unfähig, einen Vorsprung bis zum Schlusspfiff zu verteidigen; eine Tatsache, die im Spiel gegen die Dänen besonders schmerzlich zu erdulden war. Die beiden Unentschieden gege die Iren und die Dänen verdeutlichen klar und sicher: diesem mittelmässigen Team fehlt die Klasse; es fehlt ein Spieler von Können und Format, der diese biedere Elf zu führen vermag. Und der viel zitierte Fussballer Shaqiri, dem als Mensch Format und Stil abgehen, hätte die Sache wohl auch nicht zurecht biegen können.




31. August 2019

Xherdan Shaqiri möchte im Moment (?) nicht für die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft antreten. Dies hat er gegenüber dem Noch-Trainer Petkovic versichert und ihm eine Absage für die beiden nächsten EM-Quali-Spiele erteilt. Ein Drama? Eher nein, obwohl die Nati mehr denn je auf gute Spieler angewiesen wäre. Etwas peinlich klingt die Erklärung des Liverpooler Ersatzmannes: er möchte sich voll und ganz auf den Club konzentrieren. Hoffentlich hilft das; denn bisher hat er gerade mal 5 Minuten für seinen Club gespielt und dies nach 5 Runden. Wer die Erklärung für ernst nimmt, zahlt einen Franken in die Vereinskasse des FC Bischofszell...

Die Schweizer Söldner in den Diensten ausländischer Clubs - BRD und England vor allem - müssen schwer untern durch. Kaum einer spielt eine prägende Rolle im Verein und einige sitzen auf der Ersatzbank. Wenn das nur gut geht mit der Nati. Auch Trainer Favre, dessen clubinterne Entscheidungen nicht bei Wenigen Kopfschütteln auslösen, ist bereits unter Druck: heute haben die Borussen bei Union Berlin, dem Aufsteiger unter Trainer Urs Fischer, eine 1:3 - Schlappe bezogen. Peinlich, peinlich und - dies mit Spielern, die teuer eingekauft wurden. Auch hier: wenn das nur gut geht.


22. Juli 2019

Verfolgen Sie ab und zu die Tour de France, das grösste Radsportspektakel der Welt? Leider fehlen in der Schweiz seit fast zwei Jahrzehnten Radrennfahrer, die an diesem wichtigsten Rennen des Jahres vorne mitfahren können. Die epo-chalen Zeiten der Herren Rominger, Zülle, Camenzind und Co. sind längst vorbei.



Egan Bernal, Kolumbien; TdF-Sieger 2019

Noch gibt es unter den Radsportkennern viele Skeptiker, die fadengerade aussagen, dass eine Tour de France, genannt "le grand boucle", trocken, das heisst, ohne Doping, nicht zu gewinnen sei. Ich enthalte mich der Stimme, auch wenn ich überzeugt bin, dass Lance Armstrong vielleicht der schlimmste, beileibe indes nicht der einzige "Sünder" ist und war...





8. Juli 2019

Für viele ältere Menschen waren die heissen Tage in der letzten Juni- und in der ersten Juliwoche 2019 eine grosse Belastung. Männiglich freut sich über eine markante Abkühlung. Dass die Hitze vor allem für gesundheitlich angeschlagene Personen ein zusätzliches Gesundheits-Risiko darstellt, war nicht nur in allen Zeitungen zu lesen. So hatten denn auch viele Spitäler Mehrarbeit zu leisten. Mittlerweile weiss nun fast jedes Kind, dass die Flüssigkeitszufuhr bei der Erhaltung des Gesundheitszustandes eine zentrale Rolles spielt. Ob wir uns künftig auf Hitzetage mit 35 Grad einrichten müssen? Vermutlich schon. Denn der Kampf gegen den Treibhauseffekt zeigt bisher keine Wirkung. Im Gegenteil. Und ob es uns dabei ernst ist, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Wie wenige Menschen bei der Bekämpfung der Erderwärmung aktiv mitarbeiten, geht aus den steigenden Zahlen der Flug- und Schiffspassagiere hervor. Die Flughäfen brüsten sich in aller Welt mit der Zunahme der Passagiere und fast jeden Monat sticht ein neues Kreuzfahrtschiff in See mit Platz für mehrere Tausend "Kreuzfahrer". Da kommt mir Sankt Florian in den Sinn: "O heiliger Sankt Florian, bewahre unsere Häuser, zünd' lieber andere an....".


17. Juni 2019

Oft genug wechseln Sportlerinnen und Sportler die Trainerin oder den Trainer, wenn sie leistungsmässig nicht mehr vorwärts kommen. Selten genug kehren neue Besen, sprich Übungsleiter, besser.
Selina Büchel, unsere 800m-Spitzenläuferin aus dem Toggenburg, läuft im Moment unten durch oder hinten nach. Bis jetzt hat sich der Wechsel zu einer neuen Trainingsumgebung nicht gelohnt: die Resultate sind - gelinde ausgedrückt - bescheiden. Auch unser Ex-Europameister über 400 m Hürden, Kariem Hussein, isst trotz oder wegen des Trainerwechsels hartes Brot. Abwarten. Gleiches gilt für Lea Sprunger, welche im Moment die Konkurrentinnen nur von hinten zu sehen bekommt. Fazit: das Bewährte ist nicht immer schlechter.





Vor vielen Jahren durfte ich den einen oder anderen Spitzensportler medizinisch betreuen. Sobald die Leistungen schlechter wurden, war der Arzt ein gefragter Mann. Und für mich war jeweils rasch klar, dass die Schulmedizin in diesem Falle nicht weiter helfen konnte und der Sportler wohl an seine Leistungsgrenze gestossen war. Arzt- und Trainerwechsel waren die Folge mit meist unbefriedigendem Ausgang für alle Beteiligten.


20. Mai 2019

Wie einige von Ihnen wissen, wird David mit seiner Familie Mitte Juni 19 für einen Monat nach Bischofszell, in seine alte Heimat, zurückkehren. Er benutzt den Aufenthalt dazu, seine neuesten Werke in einer Ausstellung zu präsentieren. Es ist mir eine Ehre, mich an dieser Stelle bei Frau Dr. Homberger, welche Ihre Räume in der Sittermühle für die Ausstellung zur Verfügung stellt, auch im Namen von Dave herzlich zu bedanken.

Jede und jeder, ob gross, ob klein, ob Mann oder Frau, ist herzlich eingeladen. Das unter diesem Text stehende Programm ist leicht zu verstehen.















ABOUT
Phasellus a sagittis massa. Suspendisse potenti.
HOMEPAGE
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit.
Created with WebSite X5
Zurück zum Seiteninhalt